Entzückend schön!

Entzückend schön!

Trockene Haut ist ein Problem für viele Menschen, besonders im Winter ist die Gesichtshaut extremen Bedingungen, wie Kälte, feuchtem Wind und trockener Heizungsluft ausgesetzt. Die Haut wird gereizt, sie spannt, juckt und wirft deutlich sichtbare Schuppen. Das sieht nicht nur wenig ansprechend aus, sondern kann zu dauerhaften Hautproblemen führen.

Durch Gesichtsöle kann trockene Haut wirksam und nachhaltig bekämpft werden, doch viele befürchten, dass ihre Haut dadurch fettig wird. Ein gutes Gesichtsöl wirkt aber nicht komedogen und zieht schnell ein.

Ölbasis

Es gibt ganz verschiedene Gesichtsöle auf dem Markt, die sich an verschiedene Probleme richten. Ihnen ist gemeinsam, dass sie aus einer Trägersubstanz – meist ein neutrales Pflanzenöl, ätherischen Ölen, Pflanzenextrakten und Vitaminen bestehen. Bei extrem trockener Haut eignen sich Produkte auf Mandelöl-Basis, diese wirken rückfettend und Reiz lindernd – ein perfekter Gefährte für die Wintermonate.

Naturstoffe lindern

Gesichtsöle mit Ringelblumenextrakt eignen sich für sehr empfindliche, trockene Haut, da sie Reizungen und Entzündungen lindern. Eine ähnliche Wirkung haben Gesichtsöle mit Lavendelöl, Rosenöl und Kamillenextrakt. Wenn die trockene Haut bereits feine Risse bildet oder Wunden vorhanden sind, kann das reichhaltige Arganöl eingesetzt werden – es beschleunigt die Wundheilung und versorgt die Haut mit Vitamin E. Ähnlich wirkt auch Aprikosenkernöl, das aufgrund seiner hauterneuernden Wirkung auch bei Sonnenbrand hilft.

Einen guten Basisschutz gegen die Hautaustrocknung bieten Macadamia- und Haselnussöl, bei diesen Gesichtsölen sollten Allergiker allerdings erst kleine Hautpartien auf Verträglichkeit testen. Diese Nussöle sind, genau wie Hamamelis- und Granatapfelkernöl, auch zur Verlangsamung der Hautalterung geeignet.

Die Lipidschicht der Haut

Durch den flüssigen Aggregatzustand eines Öls lässt sich dieses nicht nur leicht im Gesicht verteilen, sondern wird auch besser in die obersten Hautschichten eingebaut. Das liegt auch daran, dass Pflanzenöle dem Hautfett sehr ähnlich sind. Das Öl wirkt auf der Haut zweifach, zum einen werden die hautverbessernden Wirkstoffe langsam an die Umgebung abgegeben, zum anderen verstärkt es mechanisch den Lipidfilm der Haut – dieser verhindert, dass Feuchtigkeit von der Haut verdunstet.

Dadurch kann trockener Haut direkt vorgebeugt werden, die Haut sieht länger frisch aus. Insbesondere wenn die Haut neben der Trockenheit auch zur Unreinheit neigt, ist es entscheidend ein Gesichtsöl zu verwenden, das kein Paraffin enthält. Paraffinhaltige Gesichtsöle werden schlechter in die Lipidschicht der Haut eingebaut und hinterlassen einen fettigen Film – sie eignen sich als rein mechanischer Schutz, etwa um die Haut vor extremen Einflüssen z. B. beim Ski-Fahren zu schützen.

Gesichtsöle in der Anwendung

Die Anwendung der Gesichtsöle ist sehr leicht, um sie besser verteilen zu können, ist es empfehlenswert, die gesäuberte Haut mit einem Gesichtswasser zu befeuchten.

Neben der Grundpflege eignen sich Gesichtsöle bei trockener Haut auch zum Abschminken, denn sie reizen weniger als herkömmliche Abschminkprodukte und die durch den Waschvorgang angestrengte Haut wird sofort mit Pflegestoffen versorgt, während die oft fettlöslichen Make-up Reste rückstandslos entfernt werden.

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