Gesichtscreme, Gesichtsöl oder Gesichtsmilch - wo bestehen Unterschiede?

Gesichtscreme, Gesichtsöl oder Gesichtsmilch - wo bestehen Unterschiede?

Angesichts der Vielzahl der heute erhältlichen Gesichtspflegeprodukte ist es nicht leicht, die richtige Pflege für sich zu finden. Die Ansprüche der Haut variieren von Hauttyp zu Hauttyp. Hinzu kommen die sich verändernden Bedürfnisse beim Wechsel der Jahreszeiten und auch das Alter der betreffenden Person spielt eine Rolle.

Für die Pflege des Gesichts stehen Gesichtscreme, Gesichtsöl und Gesichtsmilch zur Auswahl. Gesichtscreme ist der Dauerbrenner unter den Pflegeprodukten. Gesichtsöl kam in den letzten Jahren als Alternative zur Gesichtscreme auf den Markt. Gesichtsmilch dient dagegen der Reinigung der Haut und bereitet sie optimal auf die Aufnahme der Pflegeprodukte vor.

Gesichtsöl – Luxus für die Haut

Gesichtsöle werden gern als Luxuselixier für die Haut bezeichnet. Sie sind analog zur Gesichtscreme abgestimmt auf den Hauttyp verfügbar. Die Palette reicht von extrem trockener Haut bis hin zu fettiger Haut. Das enthaltene Öl wird aus verschiedenen Pflanzen gewonnen. Bei fettiger Haut und Mischhaut bildet Traubenkernöl oft die Basis.

Öl aus Rosmarin oder Ringelblume kommt oft bei unreiner Haut zum Einsatz: Es reguliert die Talgproduktion und unterstützt das Abheilen von Unreinheiten. Für sehr trockene bis trockene Haut empfiehlt sich Wildrosenöl. Dieses findet ebenfalls bei schuppiger und vernarbter Haut Verwendung. Bei der Anwendung von Gesichtsöl ist es wichtig, seinen Hauttyp zu kennen und das Öl daran angepasst zu wählen. Gleiches gilt für eine Gesichtscreme. Passt das Produkt zum Hauttyp, lassen sich sowohl mit Gesichtscreme als auch mit Gesichtsöl gute Ergebnisse erzielen.

Das richtige Pflegeprodukt zur Jahreszeit

Gesichtsöle sind gut verträglich und von nahezu jedem verwendbar. Sie spenden Feuchtigkeit, verleihen der Haut Spannkraft und wirken Alterserscheinungen entgegen. Vor allem im Winter erhält die Haut durch ein Gesichtsöl eine Extraportion Pflege. Das Öl kann dann komplett die Gesichtscreme ersetzen. Ob es als Tagespflege oder als Hautkur am Abend aufgetragen wird, ist unerheblich.

Das Gesichtsöl wird stets auf die feuchte Haut aufgebracht und leicht einmassiert. Einige wenige Tropfen sind ausreichend. Ein hochwertiges Öl zieht schnell ein und hinterlässt keinen glänzenden Fettfilm. Es kann problemlos unter Make-up getragen werden. Soll das Gesichtsöl nicht direkt auf die Haut, ist ein Mischen mit der Tages- oder Nachtpflege möglich.

Die Gesichtscreme als Basis der täglichen Hautpflege

Eine Gesichtscreme dient dem Schutz und der Pflege der Haut. Für viele ist sie die Basis der täglichen Hautpflege. Während das Gesichtsöl vor allem als reichhaltige Pflege seinen Einsatz findet, soll die Gesichtscreme eine bestimmte Wirkung entfalten. Als Tagespflege soll sie die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, mattieren und eine ideale Grundlage für das Make-up schaffen.

Am Abend wird eine regenerierende und vitalisierende Wirkung gewünscht, die sich über Nacht entfaltet. Der angestrebte Effekt spielt bei der Auswahl der Gesichtscreme eine große Rolle. Gesichtscreme und Gesichtsöl lassen sich problemlos zusammen nutzen. Gleichzeitig sind beide Produkte dafür geeignet, allein die vollständige Pflege der Haut zu gewährleisten. Die Verwendung von Gesichtsmilch ist unabhängig vom verwendeten Pflegeprodukt, sollte aber wiederum abgestimmt auf den Hauttyp erfolgen. Ideal sind Pflegelinien des gleichen Herstellers. Die Produkte bauen aufeinander auf und ergänzen sich.

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