"Schau mir in die Augen, Kleines!"

"Schau mir in die Augen, Kleines!"

Man(n) muss nicht unbedingt auf Humphrey Bogarts Spuren wandeln (wollen), um der zarten Haut um die Augenpartie auch als Mann entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken. Immerhin zeigt sich der Alterungsprozess der Haut zuallererst in feinsten Mimikfältchen rund um das Auge, auch Krähenfüßchen genannt – und das bei so manchen schon ab etwa 20 Jahren.

Klar, denn die Haut um die Augen wird besonders beansprucht: Wir blinzeln ungefähr 20.000-mal am Tag. Der Augenringmuskel, der das Lid schließt und das Auge mit Tränenflüssigkeit benetzt, ist nur einer von 22 Muskeln, die die Mimik der Augenpartie prägen.

Augenringe & Tränensäcke

Sowohl bei Frauen als auch bei Männern sind Augenringe und Tränensäcke weitere unschöne Begleiterscheinungen, wenn die Haut in diesem Bereich nur mäßig gepflegt wird und nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist. Denn darauf kommt es bei der Augenpartie besonders an: Wenn die Lymphflüssigkeit nicht richtig zirkuliert, staut sich auch das Blut.

Diese Flüssigkeitsansammlung kann durch die dünne Haut (die hier etwa nur ein Drittel so dick ist wie die Wangenhaut) durchschimmern – als dunkle, unansehnliche Ringe, die bei trockener Haut noch deutlicher hervortreten. Wenn diese trockene Haut jetzt noch anschwillt, entstehen die Tränensäcke.

Männerhaut im Fokus

Männerhaut ist zwar um 20 Prozent dicker ist als die Haut einer Frau und wirkt damit länger jugendlich – doch gerade Tränensäcke und Augenringe sind im Endeffekt nur umso sichtbarer. Es gilt also stets, die Haut der Augenkontur frühzeitig und konsequent zu pflegen. Auch für Männer.

Diese sollten darauf achten, neben gewissen Basispflegeprodukten auch den speziellen Gesichtszonen wie der Augenpartie die passende Creme zu gönnen – zum Abmildern von Tränensäcken, Augenringen und Krähenfüßchen. Erfrischende Gels etwa sind für die Männerhaut, die mehr Fettgehalt hat als die der Frau, passend, weil sie etwa bei gequollenen Augen abschwellend wirken können.

Und dabei bitte auf keinen Fall die bewährte Gesichtscreme verwenden! Spezielle Produkte für die Augenzone sind genau dafür geeignet, die zarte und dünne Haut optimal mit Feuchtigkeit und Nährstoffen zu versorgen. Nachts ist etwa eine regenerierende Augencreme empfehlenswert.

Was gute Augenpflege können muss

Die Anforderungen an Cremes oder Gels für diese sensible Zone sind hoch: Sie müssen die empfindliche Haut schützen, Fältchen vorbeugen bzw. bereits vorhandene Fältchen mildern – ebenso sollten sie bei Augenringen und Tränensäcken wirken. Es gilt also, die feine Haut und das Gewebe zu stärken, Freie Radikale zu hemmen, Flüssigkeit auszuschwemmen und gegen (Sonnen-) Strahlen zu wappnen.

Was wirkt

Generell hat sich in der Augenpflege alles bewährt, was die Blutzirkulation anregt und damit entschlackt. Dazu zählen etwa: Vitamin C, Kastanien-Extrakt, Koffein und grüner Tee. Ob in Cremes oder Gels, bleibt dem Anwender und überlassen – Männer bevorzugen jedoch oft kühlende Gels für die Augenpartie, die generell im Sommer zu bevorzugen sind.

Wie man sie anwendet

Augenpflegeprodukte sollten sorgfältig aufgetragen und am besten in kleinen Pünktchen rund um die Augen sanft eingeklopft werden. Sie sind so konzipiert, dass sie die Augen nicht reizen können, was sie auch für Kontaktlinsenträger interessant macht. Wer sie im Kühlschrank aufbewahrt, erhält einen zusätzlichen Frischekick beim täglichen Pflegeritual.

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