Gesichtscreme für Mischhaut

Gesichtscreme für Mischhaut

Eine normale Haut ohne Probleme ist eher selten. Unter jüngeren Leuten gibt es einige, denen das Glück eine natürlich makellose Haut beschert hat. Durch den biologischen Entwicklungsprozess, der mit Hormonveränderungen, verstärkter Talgproduktion und vermehrte Schweißausscheidung über die Haut einhergeht, kommt es oft zu verstopften Poren, lästigen Pickeln, unschönen Mitessern oder Grießknötchen.

Verlangsamung der Zellteilung

Mit fortschreitendem Reifeprozess verlangsamt sich die Zellteilung. Abgestorbene Hautzellen und Talg verhindern die Sauerstoffzufuhr und es kommt zu den üblichen Hautunreinheiten, denen man mit gezielter Ernährungsumstellung und geeigneten Kosmetikerzeugnissen wirksam entgegen wirken kann.

Dagegen ist Akne eine krankhafte Hautentzündung, die in hautärztliche und manchmal sogar in eine gynäkologische Behandlung gehört, weil auch hier hormonelle Schwankungen (Pille oder Klimakterium) der Auslöser sein könnten. Etwa ab dem vierzigstem Lebensjahr erscheint die Haut trockener und neigt verstärkt zu Schüppchen- und Rissbildung. Es kommt, vor allem im Bereich der Augenbrauen auf der Stirn und in der Wangenzone zu Rötungen und vertieften Fältchen.

Die Stirn schwitzt, die Nase glänzt und am Kinn zeigen sich dunkle Pünktchen Das sind Anzeichen für ölige Haut. Hinzu kommt ein grobes Porenbild, am Haaransatz und in der Wangenzone sowie ein fahler Teint. Betroffen sind beide Geschlechter.

Fette Haut kann man z.B. leicht erkennen, wenn kurz nachdem die Haut gereinigt und restlos abgetrocknet ist ein glänzender Fettfilm erscheint. Das kann man mit einem Taschenspiegel testen, der leicht an die entsprechenden Hautpartien gedrückt wird, worauf sich ein öliger Film abzeichnet.
Kosmetikhersteller bieten einfache Hauttester an.

Das sind speziell beschichtete Papierstreifen, die am Gesicht kurz haften und mit unterschiedlichem Verfärbungsgrad auf den Hauttyp hinweisen. Bestimmend für Mischhaut ist die T-Zone. Sie verläuft von der Stirn über die Nase zum Kinn und ist ölig und großporig, während die Wangen eine normale Struktur aufweisen. Wird eine schnelltrocknende hautklärende Maske aufgetragen, zeichnet sich die Größe der Poren deutlich ab.

Mischhaut pflegen ist einfach, wenn einige Grundsätze beachtet werden

Die meisten Menschen leben mit einer Mischhaut. Sie ist gekennzeichnet durch unterschiedliche Hautzustände in einem Gesicht. Da die Cremes für normale bis fette Haut bzw. für normale bis trockene Haut hergestellt werden, sind sie auch jeweils für beide genannten porentief (ausgenommen die Augenpartie) uneingeschränkt anwendbar.

Spezielle Reinigungscreme (z.B. mit Zink PCA, Gurkenextrakt, Weidenrinde, grüner Tee) lösen Make up Reste und Hautschüppchen vor. Ein Gesichtswasser (z.B. mit Salicylsäure, Kamille), das Talg und Öl der Haut absorbieren kann reinigt porentief und regt die Zelltätigkeit an. Ölfreie, Tagescremes oder –Lotionen (z.B. mit, Hyaluronat, Vitamin E, Rosmarin, LSF 15) versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, schützen sie vor schädlicher Sonneneinstrahlung und anderen Umwelteinflüssen. Sie verhindern vorzeitige Hautalterung.

Besonders im Winter, wo Kälte, Regen und Wind im Wechsel mit warmer, trockener Zimmerluft der Haut Stress bereiten, sorgt eine schützende Feuchtigkeitspflege für die Balance.

Zur Nachtpflege empfehlen sich Cremes mit aufbauenden Substanzen, die den Zellaufbau während des „Schönheitsschlafs“ beschleunigen und strapazierte Haut beruhigen können. Mit wertvollen Vitaminen (z.B. A, B, C, E und Coenzym Q10) sowie Mineralstoffen und Spurenelementen (Zink PCA, Kupfer), in Kombination mit Meerextrakten oder Kräutersubstanzen. Für den Augenbereich gibt es spezielle Cremes mit Tiefenwirkung. Sie verhindern die Bildung von Augenringen und mildern Fältchen.

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