Wie erkennt man seinen eigenen Hauttyp?

Wie erkennt man seinen eigenen Hauttyp?

Zunächst muss man seinen Hauttyp kennen – erst dann ist die gezielte, wirkungsvolle Pflege möglich. Dabei ist die Bestimmung des eigenen Hauttyps relativ einfach. Denn die verschiedenen Hauttypen unterscheiden sich ziemlich deutlich.

Der Hauttyp

Man unterscheidet relativ viele verschiedene Hautarten – hauptsächlich die fettige, die normale, die trockene, die jugendliche, die Mischhaut und die empfindliche, nervöse Haut. Andere Hauttypen, beispielsweise der atrophische, allergische usw. fallen in den Bereich Medizin.

Die normale Haut

Sie ist ein wahres Geschenk der Natur: Normale Haut sollte stets systematisch gepflegt werden. Normale Haut ist gut durchblutet, feinporig, glatt und wunderbar geschmeidig. Dieser Hauttyp ist beneidenswert unempfindlich und erstrahlt oft in frischen, gesunden Farben. Normale Haut verträgt sowohl Sonnenbestrahlung als auch diverse äußere Reize recht souverän.

Normaler Haut steht ein großes Portfolio hochwertiger Reinigungs- und nährender Pflegeprodukte zur Verfügung, die auch auf intensive Sonneneinstrahlung, auf Hitze oder Kälte abgestimmt sind.

Die fettige Haut

Dagegen ist dieser Hauttyp ganz und gar nicht perfekt – fettige Haut ist deutlich schlechter durchblutet und großporiger. Übermäßige Talgproduktion lässt sie oft fettig und blass oder gelblich grau schimmern. Bei diesem Hautbild ist die Oberhaut dick und fest; es ist meist die Basis der unreinen Haut.
Die Kosmetika müssen auf das fettige Hautbild abgestimmt werden. Nach der besonders schonenden, gründlichen Hautreinigung werden spezielle Masken und Cremes mit entzündungshemmenden und pflegenden Wirkstoffen verwendet.

Die trockene Haut

Trockene Haut ist besonders häufig anzutreffen – oft auch schon bei Teenagern. Allerdings erscheint der trockene Hauttyp mit zunehmendem Lebensalter noch häufiger. Geprägt von einer zuweilen zu schwachen Talgdrüsentätigkeit ist die trockene Haut schädigenden Einflüssen gegenüber besonders anfällig. Deshalb muss sie besonders sorgfältig gepflegt werden.

Die Haut erscheint dünn und feinporig, fast durchsichtig. Oft ist sie reizempfindlich, schuppig und leicht gerötet. Es besteht besonders um die Augen herum eine Neigung zur Faltenbildung, aber insgesamt auch zu geplatzten Äderchen und Grießkörnchen. Trockene Haut scheint ständig Fett zu brauchen – die Auswahl der individuellen Kosmetika muss hier besonders aufmerksam getroffen werden. Denn falsch ausgewählte Kosmetika können hier ebenso Unheil anrichten wie zu intensive Sonnenbestrahlung.

Die Mischhaut

Der Mischhauttyp setzt sich aus den genannten Hauttypen zusammen. Mischhaut ist meist am Kinn und an der Nase fettglänzend und an diesen Stellen von Mitessern und großen Poren geprägt. Dagegen ist die Haut auf der Stirn, den Wangen und rund um die Augen reizempfindlich, schuppig und trocken.
Die partielle Verteilung unterschiedlicher Hautareale macht auch den gezielten Einsatz jeweils abgestimmter Kosmetika notwendig.

Die jugendliche und die reife Haut

Oft sieht jugendliche Haut kerngesund aus. Sie ist ebenmäßig, rein und rosig. Diese schöne, junge Haut kann mit der richtigen Pflege über eine Vielzahl von Jahren erhalten werden. Dabei kommt es auf die nährende, milde Ausgewogenheit der Kosmetikprodukte an, denn eine zu intensive Pflege kann sich eher negativ auswirken. Pendant des jungen Hauttyps ist die sogenannte reife Haut. Aber mit ausgewählten Pflegeprodukten muss keine Haut faltig, grau und alt werden.

Die nervöse, gereizte Haut

Oft haben „Nervenbündel“ auch nervöse Haut. Dabei wechselt das Hautbild mit zu- oder abnehmender Nervosität – von schön und sauber bis hin zu fleckig, gereizt und unklar. Nicht selten bilden sich auch schnell aufschießende und mit Hautflüssigkeit gefüllte Bläschen. Die nervöse, empfindliche Haut kann sowohl trocken als auch fettig sein – je nach Stresslevel. Oft kommt es vor, dass Kosmetika Rötungen und Hautbrennen eher noch verstärken. Deshalb kommt der gezielten Stressbekämpfung besondere Bedeutung zu.

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