Pflegende Öle für die Haut

Pflegende Öle für die Haut

So viele Funktionen Körperöle haben können und sollen, so viele verschiedene Sorten gibt es auch. Diese haben die unterschiedlichsten Eigenschaften und können so den individuellen Bedürfnissen ihrer Anwender dienen.

Je nach Hauttyp

Hautöle können von Menschen jedes Alters und nahezu jeden Hauttyps verwendet werden, vorausgesetzt es liegt keine Allergie vor. Besondere Vorsicht ist natürlich bei Babys und Kleinkindern geboten, hier sollten nur Produkte genutzt werden, die explizit für sie hergestellt wurden. Ältere Menschen neigen häufig zu trockener, dünner Haut, auch hier gilt es die gewählten Pflegeprodukte darauf abzustimmen.

Im Winter leiden ebenfalls viele Menschen stärker unter trockener Haut als im Sommer, weshalb sie reichhaltigere Öle bevorzugen, um dem entgegenzuwirken. Auch häufiger Gebrauch ist unproblematisch, daher können sie nach dem Baden oder Duschen als Ersatz für Cremes genutzt werden.

Samtweiche Haut

Zu den vielen positiven Effekten von Hautölen zählen besonders die Verbesserung der Geschmeidigkeit und Elastizität sowie die Versorgung mit Feuchtigkeit. Aber auch beim Anti-Aging, dem UV-Schutz und der Bekämpfung von einigen speziellen Hautproblemen können Erfolge erzielt werden. Dabei wird häufig zwischen trockenen und nicht-trockenen Ölen unterschieden.

Erstere ziehen rascher ein und haben einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren. Letztere, zu denen Macadamia- und Avocadoöl zählen, sind reichhaltiger und hinterlassen zunächst einen Fettfilm, sie eignen sich hervorragend für Massagen.

Sensible Haut

Empfindliche Haut verträgt häufig gut Mandelöl oder bestimmte Auszüge aus Samen wie Borretschöl. Kommen neurodermitische Erscheinungen hinzu, wird oft Nachtkerzenöl empfohlen, da es viel Gamma-Linolensäure enthält. Möchte man in erster Linie Alterserscheinungen vorbeugen, bieten sich Jojoba- oder Arganöl an.

Beide liefern viel Feuchtigkeit, letzteres enthält außerdem große Mengen gesundes Vitamin E und Phytosterine, die Anzeichen von Hautalterung mildern können.

Naturwirkstoffe

Arganöl wird nur in speziellen Gebieten Marokkos gewonnen und ist dort schon lange als traditionelles Hautpflegemittel bekannt. Zudem kann es auch gegen Akne angewendet werden. Wichtig ist hier außerdem ebenfalls der hohe Gehalt an Linolöl, der laut einiger Studien entzündungshemmend wirkt. Hier werden auch andere Öle, beispielsweise Distelöl, empfohlen, jedoch sind die Erfahrungen sehr unterschiedlich, so dass das Ergebnis stark auf den individuellen Haut- und Aknetyp ankommt.

Verschiedene Öle, beispielsweise Sanddorn- und Kokosöl, können auch als Sonnenschutzmittel verwendet werden. Dabei unterstützen sie zwar die Bräunung, bieten allerdings nur einen niedrigen UV-Schutzfaktor, weshalb das Sonnenbad nicht zu lang ausfallen sollte.

Die Anwendung von Körperölen ist einfach und problemlos. Die Produkte können in der Hand angewärmt und dann auf der trockenen oder aber nach dem Duschen feuchten Haut verteilt und sanft einmassiert werden. Dort lässt man sie einige Minuten einziehen, im Gesicht können überschüssige Reste vorsichtig mit einem Wattepad entfernt werden.

Ätherische Öle

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit besteht in der Mischung eines persönlich bevorzugten Öls mit ätherischen Ölen. Dieses kann zur Massage verwendet werden und unter anderem durchblutungsfördernd (Lemongras, Rosmarin, Wacholderholz) oder antibakteriell (Minze, Eukalyptus) wirken. Diese Bestandteile sollten jedoch nicht in die Augen und Schleimhäute gelangen oder unverdünnt aufgetragen werden.

Bei der Verwendung von Ölen, besonders solchen, die naturbelassen sind, ist es wichtig auf die Haltbarkeit zu achten, um die Wirkung und den angenehmen Geruch zu bewahren. Des Weiteren sollte man die Inhaltsangaben gründlich überprüfen, da die Produkte einiger Hersteller gesundheitlich fragwürdige Beimengungen von Silikonen und Mineralölen aufweisen.

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