Trockene Haut stellt besondere Anforderungen an Pflegecremes

Trockene Haut stellt besondere Anforderungen an Pflegecremes

Wenn es darum geht, trockene Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, gibt es viele Möglichkeiten. Wichtig ist allerdings, das Problem nicht so einfach hinzunehmen, sondern aktiv zu bewältigen. Fest steht, dass die Lebensqualität deutlich darunter leiden kann, denn trockene Haut spannt, ist rissig, sieht alles andere als gesund aus – und kann sogar schmerzen. Auch Juckreiz ist nicht selten die Folge. Mit der richtigen Pflege ist es allerdings kein Problem, trockene Haut schnell in den Griff zu bekommen.

Trockene Haut richtig pflegen – was dabei beachtet werden muss

Meist sind die Ursachen für trockene Haut nicht eindeutig feststellbar und hängen von vielen Faktoren ab. Es ist zum Beispiel häufig der Fall, dass trockene Haut erblich bedingt sind – oder aber äußere Einflüsse sind daran schuld. Sonne, Wasser, Hitze und Kälte sind genauso beteiligt wie ein akuter Mangel an Flüssigkeit, hormonelle Schwankungen oder eine zu einseitige Ernährung.

Trockene Haut entsteht vor allem dadurch, dass Fette und Feuchtigkeit verloren gehen und die Haut dieses Defizit nicht mehr von alleine ausgleichen kann.

Weiterhin ist trockene Haut nicht selten sehr empfindlich: Irritationen wie Schuppen oder Rötungen kommen oft vor. Hat man sensible Haut, dann ist es noch wichtiger, speziell dafür geeignete Pflegeprodukte auszuwählen. Es ist sehr wichtig, schon frühzeitig alles zu vermeiden, was die Haut reizen kann. Konservierungsstoffe oder Alkohol in Pflegeprodukten sind keine gute Wahl und können noch mehr Schaden verursachen.

Sehr zu empfehlen ist Naturkosmetik, welche schonend und sanft zur Haut ist. Ätherische Öle sollten allerdings nicht in zu hoher Konzentration darin enthalten sein. Wer empfindliche Haut bestmöglich pflegen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass die entsprechenden Lotionen und Cremes den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht beschädigen.

Produkte, die Nachtkerzenöl, Mandelöl oder auch Panthenol enthalten, sind eine gute Wahl. Auch Extrakte aus Ringelblume oder Kamille beugen Entzündungen vor und beruhigen das Hautbild von innen heraus.

Die richtigen Pflegeprodukte für ein strahlendes Hautbild

Es ist kein Geheimnis, dass UV-Strahlung der Haut langfristig Schaden zufügt und sie schneller altern lässt. Das ist insbesondere bei trockener Haut der Fall. Jegliche Pflegeprodukte, seien sie für das Gesicht oder für den Körper, sollten daher mit einem UV-Filter ausgestattet sein und die Haut vor der Sonne schützen.

Produkte, die mit Titanoxiden ausgestattet sind, können die schädliche Strahlung reflektieren und verteilen sich wie ein Schutzfilm auf dem Körper.

Für den Alltag ist es wichtig, die Haut im Gesicht mindestens einmal pro Tag zu reinigen – idealerweise am Abend. So kann sich die Haut über Nacht ausruhen. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, pH-neutrale Produkte (pH-Wert 5,5) auszuwählen, um eine schonende Reinigung zu gewährleisten.

Sowohl morgens als auch abends sollte die Gesichtshaut mit feuchtigkeitsspendender Tages- bzw. Nachtcreme versorgt werden. Einmal pro Tag – jedoch mindestens nach jedem Duschen – sollte dazu noch ein sorgfältiges Eincremen des gesamten Körpers erfolgen.

Fettreiche Cremes binden die Feuchtigkeit im Inneren der Haut und erhalten ihre natürliche Barriere. Olivenöl hat sich hier als Pflege besonders bewährt. Wem eine normale Creme für das Gesicht zu “schwer” ist, der sollte auf ein leichtes Gel oder feuchtigkeitsspendendes Serum zurückgreifen.

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