Was ist bei der Auswahl von Make-Up zu beachten, wenn man fettige Haut hat?

Was ist bei der Auswahl von Make-Up zu beachten, wenn man fettige Haut hat?

Fettige, unreine Haut wird nur allzu gerne überschminkt, um Mitesser und sichtbaren Glanz zu kaschieren. Dabei kann das Make-Up die Bildung neuer Unreinheiten beeinflussen und dazu führen, dass die tägliche Basispflege keine langfristigen Erfolge erzielen kann. Bekanntermaßen verstopft Make-Up die Poren, was aber bei fettiger Haut ohnehin schon ein großes Problem ist. Wie lässt sich fettige, unreine Haut also dennoch schminken und welches Make-Up eignet sich besonders gut für diesen Hauttyp?

Make-Up mit Pflegewirkung

Make-Up pflegt die Haut üblicherweise nicht, sondern hat einen dekorativen Effekt. Anders ist das bei Make-Up mit ausgewiesener Pflegewirkung, das versucht, beides abzudecken. Für fettige Haut ist solches Make-Up besonders gut geeignet, da es die Poren meist nicht verstopft und einen kleinen Anteil pflegender Stoffe enthält, die die tägliche Basispflege noch unterstützen.

Feuchtigkeitsspendende Stoffe sind besonders wichtig. Außerdem sollte das Produkt darauf hinweisen, dass es die Poren nicht verstopft – manche Kosmetika sind sogar ausdrücklich als Produkte für fettige, unreine Haut gekennzeichnet. Mittlerweile gibt es nicht wenige pflegende Make-Up-Produkte, sodass man nicht lange suchen muss, bis man das Passende gefunden hat.

Naturkosmetik und Bio-Kosmetik

Auch natürliche Inhaltsstoffe können wirksam sein – sie verstopfen aber meistens die Poren nicht. Naturkosmetik und Bio-Kosmetik haben einen recht ähnlichen Qualitätsanspruch, sie verzichten auf porenverstopfende, künstliche und oft unnötige Inhaltsstoffe. Dadurch beugen sie dem Problem fettiger Haut bereits ausreichend vor und sind für Hauttypen geeignet, die zu Mitessern neigen und auf handelsübliches Make-Up mit noch größerer Unreinheit reagieren.

Lieber leichtes als schweres Make-Up

Eine Creme-Foundation, Creme-Rouge und flüssiger Lidschatten sind bekanntlich recht schwer. Sie decken zwar gut und zuverlässig und entfalten auch eine sehr intensive Wahrnehmung, bergen aber das Risiko, die Poren während der Tragedauer zu sehr zu verstopfen. Außerdem müssen sie – wie jedes Make-Up – sehr sorgfältig wieder entfernt werden.

Besser wäre Puder-Make-Up. Dieses kann in einer dünneren Schicht aufgetragen werden und deckt meist genauso gut, bildet aber keine so schwere Schicht wie Creme-Make-Ups. Obwohl natürliches Make-Up in Cremeform immer noch besser wäre, sollte auch in diesem Bereich lieber auf ein puderförmiges Produkt zurückgegriffen werden. Viele Frauen sind außerdem der Meinung, dass Puder-Make-Up gleichmäßiger wirkt und dieser Look leichter zu erreichen ist als mit einer Creme.

Fettfreie Kosmetik und Mineral Make-Up

Eine besondere Empfehlung sind Kosmetika, die wenig bis gar kein Fett enthalten. Fettige und ölige Substanzen, die in vielen Make-Up-Produkten zu finden sind, tragen erst recht zu fettiger Haut bei. Dagegen gibt es auch Make-Up, das sehr fettarm hergestellt wurde – zum Beispiel Mineral Make-Up. Bei dieser Variante stammt die Farbe aus rein mineralischen Pigmenten, die von der Haut besser aufgenommen werden als die übermäßige Fett- und Ölzufuhr.

Mineral Make-Up ist zwar nicht als Produkt für fettige Haut gekennzeichnet, erweist sich aber dennoch als gute Alternative zu herkömmlichem Make-Up. Auch dieses Produkt muss man nicht lange suchen, sondern es wird in den Sortimenten vieler großer und bekannter Marken als eigene Linie angeboten, da es noch viele weitere Vorzüge hat – zum Beispiel eine sehr intensive und strahlende, leuchtende Farbwirkung.

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